Silberhorn trifft Papst Franziskus

Rom – Parlamentarischer Staatssekretär MdB Thomas Silberhorn (CSU) traf im Vatikan mit Papst Franziskus zusammen. Der Heilige Vater bekam vom Bamberger Abgeordneten ein ganz besonderes Geschenk: Einen Bamberger Reiter aus Storath Schokolade, den der Künstler Adalbert Heil extra für das Treffen gegossen hatte. Silberhorn nahm in Rom an der Konferenz „Internationales Forum über Migration und Frieden“ teil.

„Die weltweite Migration ist eine Herausforderung für die gesamte internationale Gemeinschaft“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär in seiner Eröffnungsrede. Um irreguläre Migration zu vermeiden, braucht es eine faire Verteilung von Asylbewerbern, sowie klare Kriterien für Arbeitsmigration.

Vor allem aber muss sich die internationale Gemeinschaft aktiv darum kümmern, Fluchtursachen zu beseitigen. Durch Gewalt, extreme Wetterereignisse und Armut wird mehr und mehr Menschen die Lebensgrundlage entzogen.

„Alle Menschen wollen eine Zukunftsperspektive in ihren Heimatländern“, so Silberhorn. „Kinder brauchen Schulen, Jugendliche eine Ausbildung, Erwachsene Arbeit und Einkommen.“ Nur wer vor Ort ein Auskommen und eine Aufgabe habe, werde bleiben.

Europa und Afrika müssten ein neues Kapitel der Zusammenarbeit aufschlagen, fordert der Staatssekretär. Ziel müsse es sein, deutlich mehr Wertschöpfung in Afrika zu schaffen. Das könne nur gelingen, wenn in afrikanischen Ländern Rohstoffe weiterverarbeitet und Konsumgüter selbst produziert werden. Politische Stabilität und Rechtssicherheit seien dafür unerlässliche Rahmenbedingungen.

Das zweitägige Forum wurde gemeinsam vom Internationalen Migrationsnetzwerk Scalabrini, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Dikasterium des Heiligen Stuhls für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen organisiert.

Silberhorn führte in Rom zudem Gespräche mit der deutschen Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, dem italienischen Vizeaußenminister und Leiter der Entwicklungsagentur, Mario Giro, sowie der Exekutivdirektorin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, Ertharin Cousin.

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